Brandrauch ist tödlich. Darum können selbst kleine Brände zur lebensbedrohenden Gefahr werden. Vor allem schlafende Menschen sind gefährdet. Bevor sie aufwachen, werden sie durch Rauch bewusstlos. Es droht die Gefahr des Erstickens. Die Feuerwehr Bad Wimpfen rät darum zum Einbau von Rauchmeldern in Wohnhäusern. Ein Rauchmelder erkennt frühzeitig den tödlichen Brandrauch und warnt durch einen lauten, durchdringenden Ton. Menschen werden so frühzeitig geweckt und alarmiert, dass Rettung möglich ist. Rauchmelder sind daher Lebensretter. Ihre Kosten mit 10 bis 20 Euro sind gering.
Rauchmelder werden mit einer Batterie betrieben. Geht deren Ladung zu Ende, gibt der Melder einen entsprechenden Ton ab. Die meisten Rauchmelder funktionieren nach dem Streulichtprinzip. Dabei wird im Gerät eine Lichtquelle aktiviert. Ist Rauch in einer bestimmten Konzentration vorhanden reagiert der Melder und löst den Alarm aus.
Die Feuerwehr Bad Wimpfen empfiehlt mindestens einen Rauchmelder pro Wohnung als Mindestschutz zwischen Wohn- und Schlafbereich zu installieren. Optimal wäre es die Lebensretter vor jedem Schlafbereich und in den Schlaf- und Kinderzimmern anzubringen.
In mehrgeschossigen Gebäuden sollten Rauchmelder auch im Treppenhaus montieren werden.
Es besteht die Möglichkeit Rauchmelder durch Kabel miteinander zu verbinden. Bei Gefahr alarmieren dann alle Melder gleichzeitig.
Sie sollten an der Decke und möglichst in Raummitte angebracht werden.
Von Wänden oder Einbaumöbeln sollte bei der Montierung ein Mindestabstand von 0,5 Meter beachtet werden.
Gehen Sie also auf Nummer sicher und sorgen Sie in ihrem Zuhause für mehr Sicherheit durch Rauchmelder.